Flow & Engagement: Positive Veränderung erreichen!

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Flow: Der Schlüssel zu einem erfüllten Leben

Einleitung zum Flow Prinzip

Engagement, oft als „Flow“ bezeichnet, ist ein zentraler Bestandteil der Positiven Psychologie und spielt eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden und unsere Lebenszufriedenheit. Im Gegensatz zu oberflächlichem Vergnügen bietet Engagement tiefe Erfüllung, die durch völlige Vertiefung in Aufgaben oder Aktivitäten erreicht wird. In diesem Artikel untersuchen wir die wissenschaftliche Entstehungsgeschichte von Engagement, werfen einen Blick auf aktuelle Studien und geben praktische Tipps, wie du mehr Engagement in dein Leben integrieren kannst.

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Wissenschaftliche Entstehungsgeschichte und Hauptakteure

Das Konzept des Engagements wurde maßgeblich durch die Arbeit von Mihaly Csikszentmihalyi (Chick-Cent-Mi-Hai) geprägt, einem der Pioniere der Positiven Psychologie. Csikszentmihalyi entwickelte das Konzept des „Flow“, einen Zustand völliger Vertiefung in eine Tätigkeit, bei dem die Zeit zu verschwinden scheint und man völlig im Moment aufgeht. In seinen Studien beobachtete Csikszentmihalyi Menschen in verschiedenen Kontexten, von Künstlern bis zu Chirurgen, und stellte fest, dass Flow-Zustände dann auftreten, wenn die Anforderungen einer Aufgabe perfekt mit den Fähigkeiten einer Person übereinstimmen – anspruchsvoll genug, um herausfordernd zu sein, aber nicht so schwierig, dass sie überwältigend wirken.


Aktuelle wissenschaftliche Studien

  • Flow und Produktivität: Eine Studie von Bakker (2008) untersuchte den Zusammenhang zwischen Flow und Arbeitsproduktivität in einem Unternehmen. Mithilfe eines Experience Sampling Method (ESM)-Designs, bei dem die Teilnehmer mehrmals täglich über ihre Flow-Erfahrungen berichteten, fand die Studie heraus, dass Mitarbeiter, die häufiger Flow erlebten, eine um 25 % höhere Produktivität aufwiesen. Die Studie umfasste über 500 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen und zeigte, dass Flow-Erfahrungen zu höherer Effizienz und besserer Arbeitszufriedenheit führen.

  • Flow und psychisches Wohlbefinden: Eine Meta-Analyse von Schüler et al. (2014) fasste 20 Studien zusammen, die den Einfluss von Flow auf das psychische Wohlbefinden untersuchten. Die Analyse ergab, dass regelmäßige Flow-Erfahrungen mit einer signifikanten Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens, einer Reduktion von Angstzuständen und einer höheren Lebenszufriedenheit verbunden sind. Die Ergebnisse legen nahe, dass Flow nicht nur zur Steigerung der Leistung, sondern auch zur Förderung der psychischen Gesundheit beitragen kann.

  • Flow bei Jugendlichen und schulische Leistungen: Eine Studie von Shernoff et al. (2003) untersuchte Flow-Zustände bei Schülern während des Unterrichts. Die Studie nutzte ebenfalls das Experience Sampling Method (ESM), um die Häufigkeit und Intensität von Flow-Zuständen in verschiedenen Fächern zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass Schüler, die häufiger Flow im Unterricht erlebten, bessere schulische Leistungen erzielten und ein höheres Interesse an den Fächern entwickelten. Die Studie legt nahe, dass Engagement in der Schule ein wichtiger Prädiktor für akademischen Erfolg und langfristiges Lernen ist.


Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen

Integration von Engagement im Alltag

Engagement beschreibt das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit, bei der man die Zeit und seine Umgebung vergisst. Dieser Zustand wird auch als „Flow“ bezeichnet, ein Begriff, der von Mihaly Csikszentmihalyi geprägt wurde. Menschen, die häufig im Flow-Zustand arbeiten, erleben nicht nur höhere Zufriedenheit, sondern erbringen auch ihre besten Leistungen.

In unserer Erfahrung haben viele Menschen bereits Flow Erlebnisse im Alltag, ohne diese jedoch zuordnen zu können. Das ist eine der Schwierigkeiten der Erforschung und Integration dieser Zustände: Wie können uns selten daran erinnern, was wir überhaupt getan haben in der Zeit.

Aber genau das ist die Idee. Ähnlich wie es beim Musizieren nicht darum geht, ans Ende des Musikstückes zu kommen (sonst wäre der schnellste Musiker der Beste), sondern eben um das Spielen an sich.

Meistens funktioniert das am besten mit einem Projekt z.B. ein Schrank aufbauen, den Garten bepflanzen, ein Musikinstrument lernen. Auch sind manche Sportarten besonders anfällig für Flow-Erlebnisse. Surfen ist am meisten Untersucht aber auch beim Laufen kann es zu einem “Runners High” kommen.

Wir empfehlen ein paar Erfahrungen zu machen. Ein paar Erinnerungen zu durchsuchen. Und dann einfach mal einen Block Zeit einzuplanen. z.B. Sonntag Mittag kümmere ich mich um den Balkon.


Praktische Tipps zur Integration von Engagement im Alltag

  • Aktivitäten auswählen, die Flow fördern: Wähle Tätigkeiten, die deine Fähigkeiten herausfordern, ohne dich zu überfordern. Beispiele könnten das Erlernen eines neuen Instruments, Sportarten, die Konzentration erfordern, oder komplexe berufliche Projekte sein.

  • Projekte ins Leben rufen: Beginne Projekte, die dich inspirieren und dir Freude bereiten, ohne den Fokus auf das Endergebnis zu legen. Lass dich von deiner Neugier und Kreativität leiten, und genieße den Prozess des Schaffens. Es geht darum, aktiv zu werden und den Weg zu erkunden, statt nur auf das Ziel hinzuarbeiten. Das Tun selbst bringt Erfüllung und neue Erfahrungen, unabhängig davon, wohin das Projekt letztlich führt.

  • Minimiere Ablenkungen: Um in den Flow-Zustand zu gelangen, ist es wichtig, Ablenkungen zu minimieren. Schaffe dir eine Umgebung, die deine Konzentration unterstützt, sei es durch das Stummschalten von Benachrichtigungen oder das Einrichten eines ruhigen Arbeitsplatzes.


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Quellenverzeichnis

  1. Bakker, A. B. (2008). Flow among music teachers and their students: The crossover of peak experiences. Journal of Vocational Behavior, 73(3), 347-356. https://doi.org/10.1016/j.jvb.2008.07.001
  2. Csikszentmihalyi, M. (1990). Flow: The Psychology of Optimal Experience. Harper & Row.
  3. Schüler, J., et al. (2014). The role of flow experience in human well-being. Journal of Happiness Studies, 15(4), 1019-1037. https://doi.org/10.1007/s10902-013-9470-7
  4. Shernoff, D. J., Csikszentmihalyi, M., Schneider, B., & Shernoff, E. S. (2003). Student engagement in high school classrooms from the perspective of flow theory. School Psychology Quarterly, 18(2), 158-176. https://doi.org/10.1521/scpq.18.2.158.21860
  5. Nakamura, J., & Csikszentmihalyi, M. (2009). Flow theory and research. In Oxford Handbook of Positive Psychology (pp. 195-206). Oxford University Press.

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